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Rotfedern angeln im Angelurlaub in Mecklenburg Vorpommern

Rotfedern angeln gehört einfach zum Angelurlaub in Mecklenburg Vorpommern dazu. Die leckeren Fische können bis zu 600 Gramm wiegen und eine Länge von ca. 40 Zentimeter aufweisen. Sie zu fangen ist garnicht so einfach, eher sogar kompliziert.
Gut geeignet ist ein 4,20 Meter Matchrute, als Köder eignen sich sehr gut kleine Teigmurmeln. Die Hauptschnur sollte eine 18er monofile sein, dazu kommt ein 16er Vorfach und 10er oder 12er Haken. Zusätzlich kann man eine Wasserkugel mit Schwimmbrot einsetzen. Zu finden ist die Rotfeder meistens unter Seerosen oder an Schilfkanten. Bieten Sie den Köder an der Oberfläche an.
Richtig Spaß macht es mit einer 3er Fliegenrute auf die Rotfeder zu gehen, da die Friedfische gern auf Anflugnahrung reagieren. Sie verspeisen sehr gern Insekten, daher kommt die Gier auf fliegende Beute.
Die Rotfeder gehört übrigens zur Familie der Karpfenfische und kann schon mal über 10 Jahre alt werden.

Gern wird der Fisch auch mal verwechselt, man kann Ihn aber durch bestimmte Merkmale unterscheiden. Vom Rotauge (Rutilus rutilus) und dem Frauennerfling (R. pigus) unterscheidet sich die Rotfeder durch die deutlich hinter den Bauchflossen beginnende Rückenflosse, die gekielte Bauchkante vor dem After und die oberständige Mundspalte, vom Nerfling (Leuciscus idus) durch die viel größeren Schuppen.

Merkmale von Rotfeder-Fischen:

Rotfedern haben einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper.
Die Bauchkante ist zwischen Bauchflossen und After gekielt.
Das Maul ist leicht oberständig und die tiefe Mundspalte ist steil nach oben gerichtet.
Das vordere ende der Rückenflosse liegt deutlich hinter dem Bauchflossenansatz.
Die Rotfeder besitzt 40-43 große Rundschuppen entlang der Seitenlinie,die Schuppen sind groß und bilden zwischen Bauchflossen und After einen scharfen Kiel.
Rücken und Kopfoberseite sind graugrün bis braungrün gefärbt
Die Flanken sind heller und glänzen messingfarben, die Bauchseite ist silberfarben.
Alle Flossen mit Rotanteil, an der Basis dunkel.
Bauch- und Afterflossen meist großflächig blutrot.

Die Rotfeder kommt in Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Finnland, die südliche am Tiber (Italien) und in Mazedonien. Als typischer Fisch der Unterläufe erträgt die Rotfeder relativ hohe Salzkonzentrationen und kommt auch im Brackwasser (z.B. der Ostsee) vor. Gegen niedrigen Sauerstoffgehalt sind sie ziemlich unempfindlich.

Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch, der sich bevorzugt in stehenden (Seen, Teiche, Weiher) und langsam fließenden Gewässern (Brassenregion bis Brackwasser) bis ca. 900 m Seehöhe aufhält. Sie bevorzugt ruhige Zonen mit üppiger Ufervegetation und weichem Grund.

Bevorzugte Wassertiefe ist das Mittelwasser und bis knapp unter der Oberfläche, im Winter ziehen sie in tieferes Wasser.

Rotfeder Rezept:

Hinweis: Das Fleisch hat einen eher nüchternen Geschmack und viele Gräten. Doch wenn Sie ihn kräftig würzen und scharf backen, schmeckt der kleine Fisch ausgezeichnet.

Rotfeder pikant gebraten:

Für 2 Personen:

4 - 6 Rotfeder-Fische
edelsüßes Paprikapulver, Pfeffer, Salz
Chilipulver
Kräuterbutter
Butterschmalz zum braten

Würzen Sie die Rotfedern mit kräftigen Gewürzen und backen Sie sie in einer Pfanne schön kross aus, dann stören auch die Gräten nicht mehr.
Die Rotfedern müssen selbstverständlich zuvor geschuppt und ausgenommen werden!

Bevor Sie mit der Zubereitung der Rotfedern beginnen, bereiten Sie die Zutaten vor. Nehmen Sie zuerst die Butter aus dem Kühlschrank, damit sie weich werden kann. Richten Sie zwei Schalen (oder tiefer Teller) her. In die erste geben Sie genügend Mehl, um alle Fische darin wenden zu können. In der anderen Schale mischen Sie die Gewürze Paprika, etwas Chili, Salz.
Waschen Sie die Rotfeder, tupfen Sie diese mit einem Küchentuch trocken und schneiden Sie den Kopf ab. Die Seiten- und Schwanzflossen sollen dran bleiben, damit die Fische beim Braten nicht zu trocken werden. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer die Haut ein und halten dafür jeden Fisch am Schwanz fest. Es sollten auf beiden Seiten des Körpers bis hin zur Kopfseite senkrechte, nebeneinanderliegende Schnitte sein. Diese bewirken, dass sich das Fleisch nach dem Braten leicht ablösen lässt und auch die kleinen Gräten nicht mehr stören.
Nun streichen Sie die Innenseiten der Rotfeder mit Knoblauchbutter dünn ein.
Danach wenden Sie den Fisch zuerst in der Gewürzmischung und lassen die Gewürze ein paar Minuten einziehen, so kann das Aroma gut aufgenommen werden. Anschließend beidseitig in Mehl wenden.
Geben Sie viel Butterschmalz in die Pfanne und braten Sie die Fische von beiden Seiten schön kross. Legen Sie sie auf Küchentücher, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.
Servieren Sie die knusprigen Rotfedern mit einem frischen und noch warmen Kartoffelsalat, angereichert mit Kräutern wie Dill und Petersilie.

In Mecklenburg Vorpommern gibt es wunderschöne Ferienhäuser und Ferienwohnungen die für Angler geeignet sind. Nicht selten ist sogar ein Boot oder ein eigener Wasserzugang dabei.

Rotfedern angeln

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