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Radwegenetz Mecklenburg Vorpommern, Lückenschluß bis 2016

Das Radwegenetz Mecklenburg Vorpommern soll nurn endlich bis zum Jahr 2016 geschlossen werden.
Wie das Verkehrsministerium in Schwerin berichtete, sollen in den kommenden zwei Jahren wesentliche die Lücken im Radwegenetz von Mecklenburg-Vorpommern geschlossen werden.
Bis 2016 stehen für Radwege an Landstraßen rund 15 Million Euro aus dem EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum zur Verfügung. Das Verkehrsministerium will die Landkreise in die Entscheidung miteinbeziehen. Die Kreise sollen selbst entscheiden, wo welche Radwege zunächst neu entstehen sollen oder wo bestehende Routen ausgebaut werden müssten.

Ein Kilometer Radweg kostet die unterschiedlichen Aufwendungen bis zu 180.000 Euro
Dabei geht es nicht nur um touristische Strecken, sondern auch um Wege, auf denen Anwohner täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren. Nach Angaben von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) kostet ein Kilometer Radweg im Schnitt zwischen 150.000 und 180.000 Euro. "In kaum einem anderen Flächenland werden Fahrräder so stark genutzt wie bei uns. Darauf stellen wir uns weiter ein und berücksichtigen das auch bei der Arbeit am integrierten Landesverkehrskonzept", sagte Pegel. Die Zuweisung von insgesamt 13,5 Millionen Euro erfolge abhängig von der Länge der Landesstraßen. Somit könnten Vorpommern-Rügen und die Mecklenburgische Seenplatte mit den höchsten Zuwendungen von jeweils mehr als 2,5 Millionen Euro rechnen.

Der Verein fordert mehr Mitbestimmung

Bis Ende des Jahres ist außerdem eine Datenbank geplant, in der sämtliche Radwege und zum Radfahren nutzbare Wege und Straßen gespeichert sind. Diese Datenbank will Pegel dann öffentlich zugänglich machen. So soll ein Online-Routenplaner für den Radverkehr in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub forderte Pegel auf, den Club stärker in die Planung der Radwege miteinzubeziehen.

Mecklenburg Vorpommern steht in der Gunst der Radtouristen, dennoch gibt es einiges zu tun.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden den Angaben zufolge seit 1990 an Bundes- und Landesstraßen über 1.700 Kilometer Radwege gebaut. Damit können Radfahrer auf 42 Prozent aller Bundesstraßen separate Wege nutzen. Bei den Landesstraßen sind es erst 26 Prozent. Entlang von Kreisstraßen wurden weitere 563 Kilometer Radwege gebaut. Langfristig sollen laut Pegel an allen Straßen des Hauptnetzes, auf denen täglich mindestens 2.500 Fahrzeuge unterwegs sind und bei denen es keine vernünftigen Alternativrouten für das Rad gibt, Radwege gebaut werden. Der oft schlechte Zustand von Radwegen hatte dazu geführt, dass der Nordosten in der Rangfolge der beliebtesten Radreiseregionen in Deutschland nach Platz zwei im Vorjahr auf Platz vier abgerutscht war.

Viele Urlauber nehmen ihre Fahrräder mit in die Ferienwohnung oder in das Ferienhaus nach Rügen, dem Darß, nach Kühlungsborn, der Mecklenburger Seenplatte und Warnemünde. An den meisten Urlaubsquatieren befinden sich sichere Unterstellmöglichkeiten für das geliebte Rad.

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