Hotline von Tourisdata.de

Hiddensee Ferienwohnungen und Ferienhäuser im November buchen

Ferienwohnung und Ferienhäuser auf der Insel Hiddensee. Im November zeigt wieder ganz andere Stimmungsbilder als vielleicht im Sommer, Winter oder im Frühjahr. Für manche Touristen ist es die schönste Jahreszeit, probieren Sie es einfach mal aus, Sie werden überrascht sein wie schön es ist.

Auf der Insel Hiddensee kehrt im November Ruhe ein und es herrscht eine ganz besondere Stimmung an der Ostseeküste. Hinzu kommt in dieser Jahreszeit besonders viele Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Hotelzimmer zur Verfügung stehen. Kehren Sie einfach mal der Großstadt den Rücken und erholsen Sie sich auf ganz besonderer Weise auf der wohl schönsten Ostseeinsel Deutschlands.
Der Herbst hat seine Boten geschickt. Stürmischer Wind, Nebel, Sonne und Regen im schnellen Wechsel. Eine ideale Zeit, um Hiddensee zu besuchen. Auszeit für alle diese sich mal vom täglichen Job erholen wollen. Wie der Mann in der Bierwerbung, die Hände in den Hosentaschen, sich rücklings in den Sand fallen lassen. Mit jedem Atemzug füllen sich die Lungen mit salziger Meeresluft. In einem Moment scheint die Sonne, kurz darauf tauchen Wolken den Strand in den Schatten. Ebenso schnell wechseln die Farben des Meeres – Schuhe und Socken aus, Hose hochkrempeln und barfuß den Strand entlangwandern. Der Anblick der Wildrosen in den Dünen erinnert an längst vergangene Schulferien an der See. Mit den Erinnerungen an die unbeschwerte Kindheit und einem ausgeschalteten Mobiltelefon lässt es sich auf Hiddensee wunderbar erholen.

Leerer ist es auf der Insel – nicht viele wissen um die Faszination des "Söte Länneken", des süßes Ländchens, wie die etwas mehr als 1000 Einwohner ihr Eiland nennen, im Oktober und November. Wenn die Scharen an Touristen fort sind, die sich nicht vorstellen können, wie herrlich Meer und Strand jenseits des Sommers sind. Hiddensee ist, so belegen es Wettermessungen auf der Insel, der sonnigste Ort an der deutschen Küste. Doch wenn es mal regnet, dann duftet die Luft nach einer umwerfenden Mischung aus nasser Erde, Salz und Meer. Gleichzeitig legt sich eine erholsame Stille über die Insel, der private Autoverkehr ist grundsätzlich verboten, Lieferfahrzeuge werden elektrisch betrieben. Die dramatischen Wolkenformationen am Himmel, der Seenebel, der erste Raureif auf Strand, Dünen, kleinen mit Reet gedeckten Häuschen, schmalen Pfaden, Pferdekutschen – diese Stimmung berührt tief im Inneren. Und das nicht nur den heutigen Herbstgast, sondern schon viele Künstler zuvor, die diese Stimmung in ihren Werken eingefangen haben. Der November ist leise, Eis und Schnee kommen meist im Januar, die Winterstürme toben noch nicht, der November ist der stille Monat des Übergangs. Inselentschleunigung für Großstadtbesucher.
Wie vor hundert Jahren ist man auf der Insel zu Fuß oder in holprigen Pferdekutschen auf oft unbefestigten Wegen unterwegs. Das Klacken der Pferdehufe auf dem Kopfsteinpflaster kündigt eine der nahenden Touristenfuhren an. Nur wenige Meter dahinter folgt ein Insulaner mit Kehrbesen und Schaufel. Sein Auftrag: die Wege von den Hinterlassenschaften der Pferde befreien. Ein scheinbar krisensicherer Job auf Hiddensee, zumindest im Sommer, wenn jede Kutsche voll besetzt ist mit Besuchern.

Man kann die Insel aber auch zu Fuß oder auf dem Fahrrad entdecken, nur ab und zu von anderen Gästen gegrüßt, die Hiddensee ebenfalls abseits des Sommerrummels lieben. Die Insel ist knapp 17 Kilometer lang, an der schmalsten Stelle etwa 250 Meter und an der breitesten etwas mehr als dreieinhalb Kilometer breit.

Im Hafen von Kloster legen die Fähren und Wassertaxen an. Die Urlauber ziehen ihre Windjacken aus den Gepäcktaschen ihrer Fahrräder, verpacken ihre Kinder in den Fahrradanhängern oder lassen ihr Gepäck mit Bollerwagen zu den Unterkünften ziehen. 1,9 Kilometer zum Leuchtturm Dornbusch weist ein Wegweiser die Strecke zum höchsten Punkt der Insel aus. Den 72. Meter über dem Meeresspiegel erreichen viele nur unter Schnaufen. Auf holprigen Betonwegen und Sandpfaden führt der Weg nach oben. Dort steht das Leuchtfeuer Dornbusch/Hiddensee. Wer noch ausreichend Puste hat, auf den warten weitere 102 Stufen an die Spitze. "Sie müssen sich noch ein wenig gedulden", sagt ein Mitarbeiter am Fuße des Turms. "Oben ist nur Platz für maximal 15 Personen." Ab Windstärke sechs bleibt der Turm zudem aus Sicherheitsgründen geschlossen. Mit Stullen und Getränken sitzen die Besucher rund um das Leuchtfeuer. Picknick mit Landschaftsblick, Lohn für die Wanderung bei Gegenwind.

Insel Hiddensee

Der passende Moment für die Zeilen des Dramatikers, Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann: "Sein Zauber verjüngt mich jedesmal, wenn meine Sohle seinen geliebten Boden berührt", schrieb er über sein Sommerhaus auf Hiddensee in einem Brief. Hauptmann besuchte im Rahmen seiner Hochzeitsreise nach Rügen im Juli 1885 erstmals auch Hiddensee. Viele Reisen sollten folgen, zwischen 1926 und 1943 lebte Hauptmann während der Sommermonate mit seiner Familie in Kloster, einem der drei Ortsteile der Insel. 1929 kaufte er sich das "Haus Seedorn", baute Terrasse und Arbeitszimmer an und legte sich einen Weinkeller zu. Heute kann das kleine Anwesen als Gerhart-Hauptmann-Museum besucht werden. Auf Hiddensee liebte der Schriftsteller die Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Liebe hielt bis zu seinem Lebensende. Das Grab des Schriftstellers befindet sich auf dem Inselfriedhof in Kloster.

Neben Hauptmann nutzten auch andere namhafte Schriftsteller und Künstler die Abgeschiedenheit der Insel. Stummfilm-Ikone Asta Nielsen hatte ein Häuschen hier, in das die Dänin im Sommer Freunde aus der Berliner Künstlerszene einlud. So zählte auch Autor Joachim Ringelnatz zu den Gästen und Hans Fallada schrieb seinen Roman "Kleiner Mann, was nun?" auf Hiddensee zu Ende. Und der Tourismusverband der Insel versteht es, mit den Namen aus längst vergangenen Zeiten Tagesbesucher und Touristen anzulocken. So werden Geburtstage und andere Jubiläen der berühmten Namen als Anlass für Lesungen, Film- und Musikabende genutzt.

Sanddorn gehört zur Insel Hiddensee wie die Ostsee!

Egal, wo die Wege auf der Insel auch langführen, begleitet werden die Besucher vom Hippophae rhamnoides. Der dornige Sanddornstrauch mit seinen orangeroten oder gelben Beeren ist überall präsent. Seine Produkte auch. In Form von Gelees, Kuchen, Saft, Schnaps, Bonbons, als Teemischung und auch als Pestomischung bieten kleine Läden die Inselprodukte an. Auch die Küchenchefs in den Restaurants und Cafés der Insel arbeiten gern mit Sanddorn, der sich vielfältig einsetzen lässt. Das Naschen lohnt sich: Die Fruchtaufstriche oder Säfte sind nicht nur lecker, Sanddorn gilt überdies als außerordentlich vitaminreich, das stärkt die Abwehrkräfte. Wie gemacht also als genussvolle Vorbereitung auf den Winter. Was nicht nur für Sanddorn, sondern im Grunde für die gesamte, kurze Auszeit auf Hiddensee im Herbst gilt. Noch einmal tief Luft holen und in aller Stille genießen.

Tourisdata bietet Ihnen viele schöne Ferienunterkünfte auf der Insel Hiddensee, vielleicht ist ja das passende Feriendomizil dabei.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall einen wunderschönen Insel Hiddensee vor Rügen.

Insel Hiddensee© Google Inc.

Folge mir

Themen

Archiv

Powered by ✔ MODevel.de | Version 13.0.0-alpha.0