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Ferienwohnungen,Ferienhäuser Rügen & Usedom 2015

Die Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Rügen und Usedom werden schon jetzt wieder fleißig für die Saison 2014 von den Urlaubern gebucht. Ausschlaggebend ist wohl das Traumwetter in 2014 gewesen.
Meteorologisch gesehen war es wirklich genial, denn so viel Sonne wie auf den Ostsee-Insel gab es kaum sonst irgendwo in Deutschland. Aber ist ein schöner warmer Sommer zwangsläufig auch eine erfolgreiche Saison für Tourismusbranche, Hotellerie und Gastronomie?
Alles lief sehr entspannt ab auf Usedom und Rügen, sowohl bei den Urlaubern, als auch bei den Gewerbetreibenden. Die Urlauber waren super drauf, es gab so gut wie kein Verkehrschaos, selbst das Wetter war durchgehend entspannt.
Allerdings hat in diesem Jahr die Sommersaison deutlich später begonnen als in den Vorjahren: Durch den dichteren Kalender der Schulferien in den Bundesländern und vor allem durch das späte Ende der Fußball-Weltmeisterschaft am 13. Juli.

In der absehbar schwachen Zeit zuvor hätten die Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit ihrer Preisgestaltung jedoch anders arbeiten können und nicht schon Hochsaisontarife verlangen sollen.
Außergewöhnlich groß und überaus positiv sei das Feedback gewesen, immer mehr nutzen das Soziale Netzwerk um auf Unterkünfte oder Veranstaltungen aufmerksam zu machen.
Erstaunlich ist das dabei das sich viele junge Menschen zu Wort melden und der Gefahr einer möglichen Überalterung bei den Urlaubern entgegen wirken. Es gibt genug unterschiedliche Angebote für alle Altersgruppen. Es gilt allerdings diese Angebote an den richtigen Stellen zu platzieren, damit auch die Zielgruppen entsprechend delegiert werden.
Der Trend zu einer immer kürzeren Verweildauer hält unvermindert an. „Die Gäste buchen eher drei Mal als nur ein Mal im Jahr. Dabei spielt der Zeitgeist eine wichtige Rolle. Das können wir zwar beklagen, aber das lässt sich nicht ändern. Die Urlauber suchen nach Entspannung, Gesundheitsangeboten und Erholungsmöglichkeiten. Dabei spielt auch die Infrastruktur eine wichtige Rolle.

Besondere Highlights der Saison wie Beach-Polo am Strand von Binz, oder die Modenschau auf Usedom müssen weiter ausgebaut werden, sie prägen sich bei den Urlaubern als ein unvergessliches Erlebnis ein. Es gibt zahlreiche Urlauber die nur wegen der Fortsetzung der Störtebeker-Festspiele auf die Insel Rügen kommen.
Wer noch in der Hauptsaison 2015 einen schönen Urlaubsplatz an der Ostsee ergattern will, der sollte sich sputen, das gilt auch ganz besonders bei Kurzurlaub!


Übernachtungen an der Ostsee steigen immer weiter.

Die Anzahl der Übernachtungen an der Ostsee, bzw. der Ostseeküste steigen immer weiter an. Das Jahr 2014 wird sicher in die Geschichte eingehen. Alle bekannten Ferienregionen, egal ob auf Rügen, der Insel Usedom, Fischland-Darß-Zingst, Warnemünde, Kühlungsborn oder auch in den Ferienorten von Schleswig-Holstein wurden mehr Feriengäste gezählt. Selbst im Herbst hat dieser Trend weiter angehalten.
Wie schon im letzten Bericht über die Belegungszahlen an der Ostseeküste von Mecklenburg Vorpommern, so wollen wir heute auf die Entwicklung der Tourismusbranche an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste eingehen.
Auch hier sind die Gäste- und Übernachtungszahlen in den ersten neun Monaten des Jahres um fast acht Prozent in die Höhe geschnellt, für Oktober rechnet der Verband Ostsee Holstein Tourismus mit satten Steigerungsraten.
Zwischen Travemünde und Glücksburg checkten von Januar bis September über 2,5 Millionen Gäste in Hotels und Ferienwohnanlagen ein; die Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn Betten meldeten bisher 10 128 882 Übernachtungen. Diese Daten vom Statistikamt Nord gelten als offizielle Messdaten für die touristische Entwicklung.
Mit dem Plus von 7,5 Prozent bei den Gästeankünften und 7,8 Prozent mehr Übernachtungen führt die Ostsee die Hitliste der Gäste- und Übernachtungszahlen in Schleswig Holstein an.

Nach einer erfolgreichen Sommersaison sorgt die Nachsaison jetzt für die anhaltende Aufwärtsentwicklung. Der September hat sich für viele Orte als ein sehr positiver Monat entwickelt. Diese Entwicklung wird auch für den Oktober an der Ostsee und in der Holsteinischen Schweiz erwartet.

Neben dem guten Wetter machten sich auch die Verbesserung der Infrastruktur und die Investitionen in Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Hotels und Pensionen bemerkbar.
Mehr Betten im Angebot haben über gutes Marketing auch die Nachfrage belebt, die durch weitere Investitionen gestützt werden müsse. Die Hitliste führt das Ostseebad Scharbeutz mit Zuwächsen von 22,4 Prozent bei den Ankünften an und 11,9 Prozent bei den Übernachtungen. Auch der Ferienpark Weissenhäuser Strand werde erstmalig über 800 000 Übernachtungen erreichen.

Wir wollen hoffen das uns das schöne Wetter auch in den kommenden Jahren an der Ostseeküste gnädig ist, denn wenn man den vergangenen Sommer in der Schweiz und Österreich betrachtet, bekommt man einen Eindruck wie sehr der Tourismus vom Sonnenschein abhängig ist.

Die Buchungen an der Ostsee für 2015 sind schon jetzt wieder Rekordverdächtig.


Ferienwohnung vermieten, was muss der Vermieter beachten?

Vermieter von Ferienwohnungen sollten nachfolgende Punkte beachten. Bevor der Urlaubsgast die Ferienwohnung betreten kann, müssen die rechtlichen Angelegenheiten vertraglich geregelt werden.
Mancher hat eine Zweitwohnung in einer anderen Stadt, die er nur selten nutzt. Ein anderer hat auf dem geerbten Bauernhof so viel Platz, dass es lukrativ erscheint, ihn als Wohnraum zu vermieten. Es kann viele unterschiedliche Gründe geben, in das Geschäft der Ferienwohnungsvermietung einzusteigen. Doch ob Gewerbeanmeldung, Steuerpflicht oder Hygienevorschriften – die Behörden stellen Anforderungen an Vermieter. Als Vermieter einer Ferienwohnung sollten Sie sich erkundigen.

Und diese können je nach Ort und Behörde unterschiedlich sein. Wir empfehlen daher allen Vermietern von Ferienwohnungen, sich mit dem örtlichen Gewerbeamt in Verbindung zu setzen. Grundsätlich unterstellen die Gewerbeämter das die Vermietung einer Ferienwohnung ein meldepflichtiges Gewerbe darstellt. Schon in der Bauphase wird von den meisten Bauherren die Umsatzsteuer der Baukosten vom Finanzamt erstattet. Das Vermeitungsgewerbe zieht auch die Gewerbesteuerpflicht nach sich. In manchen Kommunen können Wohnungen zudem nicht zweckentfremdet und an Urlauber vermietet werden.

Das individuelle Beratungsgespräch ist sinnvoll, weil die Ansichten je nach Kommune auseinandergehen können. Es gibt zum Beispiel die Auffassung, dass ein Gewerbe erst dann vorliegt, wenn in großem Umfang vermietet wird, eine Rezeption für die Organisation der Vermietung mehrerer Räumlichkeiten besteht und Zusatzangebote wie Frühstück angeboten werden. Ein anderes Gewerbeamt schätze die Situation aber möglicherweise anders ein. Auf Rügen und der Region Fischland-Darß-Zingst wir eine gewerbliche Vermietung ab 8 Betten angenommen.

Nach Angaben der IHK Berlin können eine erhebliche Anzahl an Wohnungen und Betten, ein schneller Mieterwechsel, die Übertragung der Verwaltung auf einen Dritten und Angestellte für Zusatzdienstleistungen wie Reinigungs-, Wäsche- oder Handtuchservice und Frühstücksangebot Hinweise auf ein Gewerbe sein.

Grundsätzlich sind keine besonderen Hygienevorschriften vom Gesundheitsamt zu erfüllen. Wer allerdings ein gastronomisches Angebot macht und zum Beispiel einen Brötchenservice oder Frühstück für seine Gäste bereithält, muss das Infektionsschutzgesetz beachten. Dieses regelt jeglichen Umgang mit Fleisch- und Milcherzeugnissen. Schon das Anrichten von Aufschnitt auf einer Servierplatte kann dazu gehören.

Die einstige Gaststättenrechtliche Erlaubnis für Beherbergungsbetriebe ist allerdings bereits 2005 entfallen. Sie sah laut DTV vor, dass jeder Betrieb mit mehr als acht Betten eine Konzession benötigte, wenn er Speisen und Getränke ausgab. Beschränkt sich das auf Übernachtungsgäste, ist das heute nicht mehr notwendig. Erst wer an auswärtige Gäste Essen und Trinken verkauft, benötigt eine solche Erlaubnis.

Auch steuerlich ist einiges zu beachten. Zwar besteht in den meisten Fällen keine Gewerbesteuerpflicht. Doch grundsätzlich unterliegen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung der Einkommensteuerpflicht. Der Vermieter von Feriendomizilen muss also in der Steuererklärung die Anlage V ausfüllen. Im Gegenzug kann man aber Ausgaben für die Ferienwohnung – Strom, Versicherung, Renovierungskosten, Zinsen für den Kredig oder Ausstattung – in unterschiedlicher Höhe bei den Einnahmen gegenrechnen und so die Steuerlast verringern.

Auch die Umsatzsteuerpflicht gilt im Grundsatz, ob Gewerbe oder nicht. Wenn die jährlichen Einnahmen aber unter der Grenze von 17 500 Euro bleiben, können Steuerzahler die sogenannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Der Vorteil besteht darin, dass ich keine Umsatzsteuer auf den Mietpreis aufschlagen muss und auch nicht zum Einreichen einer Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet bin. So können Vermieter die Wohnung günstiger anbieten, denn der Aufschlag von 19 Prozent Umsatzsteuer erhöht den Preis erheblich.

Vom Amt geprüft wird häufig, ob die Wohnung tatsächlich nur zur Vermietung dient oder ob sie auch selbst genutzt wird. Denn dann können Steuervorteile entfallen. Der Nachweis einer ganzjährigen Vermietung ist aber vergleichsweise einfach. Die Finanzverwaltung akzeptiert es gemeinhin als Nachweis, wenn jemand einen Makler mit der Vermittlung der Wohnung beauftragt. Dafür reicht laut dem Experten das Einstellen des Angebots auf entsprechenden Internet-Portalen aus.

Für allgemeinen Wohnraum im Mietverhältnis gilt:

Mieter dürfen sogar dann nicht ihre Wohnung tageweise an Touristen weitervermieten, wenn sie eine Erlaubnis zur Untervermietung bekommen haben. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe hervor (Az.: VIII ZR 210/13).

In der letzten Zeit treten immer wieder Fälle auf, bei denen Ferienwohnungen als Dauerwohnsitz genutzt werden, oder normale Wohnungen als Ferienwohnung. In beiden Fällen liegen Verstöße gegen die Baugenehmigung vor, unter Umständen kann dies zu kostenpflichtigen Zwangsräumungen führen. Eine schriftliche Anzeige beim Bauamt reicht schon aus, in dem Fall ist die Behörde zur Prüfung verpflichtet.

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