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City Tax Berlin, Tourismus Steuern in den Städten

Immer mehr Städte profitieren vom Tourismus-Boom. So konnte gerade wieder Berlin als Hauptstadt von der Beliebtheit bei Gästen aus der ganzen Welt davon Profitieren. Ihre City-Tax brachte zusätzliche Millionen in die Stadkasse.
Die Erlöse aus der City-Tax lagen bereits Ende Oktober bei etwas mehr als 23 Millionen Euro. Damit dürften die für das Gesamtjahr erwarteten Einnahmen in Höhe von 25 Millionen Euro übertroffen werden.
Damit werden die für das Gesamtjahr erwarteten Einnahmen in Höhe von 25 Millionen Euro voraussichtlich deutlich übertroffen werden. Das ergibt sich aus einer Mitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses.
Noch höhere Einnahmen als im laufenden Jahr prognostiziert der Arbeitskreis Steuerschätzung für 2015. Die City-Tax, auch Bettensteuer genannt, werde dann sogar rund 35 Millionen Euro einbringen. Dies wären zehn Millionen mehr als erwartet.
Für die Zeit nach 2015 erwarten die Schätzer Zuwächse von zwei Millionen Euro pro Jahr. Die City-Tax beträgt fünf Prozent des Übernachtungspreises. Hotels müssen sie für Privat-, nicht aber für Geschäftsreisende abführen.

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8,8 Millionen Menschen besuchten bis September Berlin!

In den ersten Monaten dieses Jahres waren die Einnahmen unterdurchschnittlich geblieben. Die Finanzverwaltung erklärt dies damit, dass Hoteliers die Steuer nicht zahlen mussten, wenn Gäste ihren Aufenthalt bereits 2013 gebucht hatten. Dieser Effekt zeigte sich vor allem bis Mai. Danach stiegen die Einnahmen auf mehr als drei Millionen Euro pro Monat. Im Oktober lagen sie sogar bei 3,8 Millionen Euro. Würden die Erlöse auf diesem Niveau bleiben, könnte der Finanzsenator sogar mit weit mehr als 35 Millionen Euro pro Jahr kalkulieren. In den Wintermonaten sinken die Übernachtungszahlen allerdings.
Das Einnahmeplus der City-Tax spiegelt den Boom der Berliner Tourismusbranche wider. Die Zahl der Hauptstadtbesucher lag nach Angaben des Statistischen Landesamts von Januar bis September bei etwas mehr als 8,8 Millionen. Das sind fast vier Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg in dieser Zeit sogar um fast sechs Prozent auf mehr als 21,5 Millionen. Wegen der Besucherströme zu den Feierlichkeiten am 25. Jahrestag des Mauerfalls dürfte sich die Entwicklung bis November fortgesetzt haben.

Immer wieder kommt es bei den Tourismus-Steuern zu heißen Diskusionen. Gerade erst wurde in Schwerin gegen die Bettensteuer mobil gemacht und auch in Stralsund sind die Hoteliers nicht sonderlich begeistert von den zusätzlichen Abgaben. Es sei oft schwierig, zwischen Geschäfts- und Privatreisenden zu unterscheiden und kaum zu erklären, dass die einen mehr zahlen müssen als die anderen. Ob die Hotelbetreiber die Steuer auf die Übernachtungspreise von Geschäftsreisenden aufschlagen oder in einer Mischkalkulation einheitliche Tarife für alle anbieten, ist ihnen allerdings freigestellt.

Wenn diese Steuern eingesetzt werden um den Tourismus in der Stadt weiter zu fördern und wenn der Gast selbst gewisse Vorteile daraus zieht, ist das Geld sicher gut angelegt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Städtetourismus!

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