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Aktionen Skipiste, Preisnachlass für Frühausteher in Skigebieten

In der Winterzeit gibt es wieder viele Aktionen auf den Skipisten. Dabei geht es um eine Optimierung der Pistenauslastung und natürlich um mehr Umsatz.
Der neue Trend sind Aktionen für Frühaufsteher und das inkl. Bergfahrt, Abfahrt und einem Frühstück dabei.
Diese Frühaufsteher nennen sich Early Bird, First Track oder White Carpet. Skifahrer werden mit Marketingaktionen auf die Piste gelockt.
Die Frühaufsteher-Pakete sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut. Mit der ersten Bergbahn geht es meist zwischen 6.30 und 8Uhr auf die noch unberührte Piste. Nach der Abfahrt im Licht der Morgensonne gibt es auf einer Berghütte oder im Tal um 9 Uhr ein Frühstück. Die Teilnehmerzahl ist häufig auf 30 Personen begrenzt. Deshalb muss das Frühaufsteher-Ticket meist schon am Vortag bei der Talstation gekauft werden. Man braucht einen gültigen Skipass. Die Preise variieren je nach Skigebiet und Üppigkeit des Frühstücks, sie liegen zwischen 30 und 50 Euro. Es geht aber auch teurer.

Pistenauswahl mit Frühaufsteher-Rabatte:
Zahlreiche Skigebiete in den Alpen bieten Frühaufsteher-Pakete an. Allein im Montafon in Österreich gibt es vier verschiedene Angebote. Aber auch im Kleinwalsertal, in Serfaus-Fiss-Ladis, in Hintertux, Taupitz, Bad Kleinkirchheim, in der Zillertalarena oder im Großarltal kommen Skifahrer in der Morgendämmerung auf die Piste. In der Schweiz gibt es zum Beispiel in Zermatt, im Engadin und St. Moritz, in der Lenzerheide oder in Morschach Stoos entsprechende Aktionen. Vermarktet werden die Touren etwa als "Ski vor 9", "früh start", "Skikeriki", "Good Morning Skiing" oder eben "Early Bird".

Warum sollte Skifahrer diese Chancen an der Piste nutzen:
Einsame Pisten, beste Bedingungen, klare Morgenluft: Die Vorzüge einer frühmorgendlichen Abfahrt liegen auf der Hand. "Es ist einfach ein Traum, die ersten Spuren auf einer frisch präparierten Piste zu ziehen. Skifahrer und Snowboarder haben eine unzerfahrene Piste für sich, können weite Kurven schwingen. Das macht natürlich viel mehr Spaß", findet Stefan Winter vom Deutschen Alpenverein. Skifahren in der aufgehenden Sonne, das erzeuge eine besondere Stimmung: Dieses besondere Glücksgefühl, den Tag vor sich zu haben!

Neben dem Preisvorteil und den Vorzügen der frühen Abfahrten, gibt es auch ein paar Nachteile, die man bei in Betracht ziehen sollte:
Der Schnee kann zum Beispiel besonders am Morgen hartgefroren sein, wenn die Nacht sehr kalt war. An solchen Morgenden firnt es manchmal erst um halb zehn auf, wenn die Sonne in den Hang scheint. Das bedeutet, dass die oberen Zentimeter des Schnees erwärmt und damit langsam weicher werden. Hinzu kommt, dass manche Bereiche der Piste in der Nacht womöglich nicht so sauber planiert wurden. "Dann sind die Spuren vom Vortag überfroren, sagt Winter. "Das rattert und holpert und kann die Ski verreißen." Wintersportler sollten außerdem nicht übermütig werden: Wenn die Bahn frei ist, neigen die Leute dazu, ein bisschen Weltcup-Abfahrt zu spielen." Die Übermotivation kann zu Stürzen und Verletzungen führen.

Skifahrer die in der Frühe die Piste abfahren wollen, brauchen Erfahrung und eine gute Selbsteinschätzung, um die Bedingungen und die Lawinengefahr einschätzen zu können.

Wer diese Fertigkeiten beim Abfahrtslauf beherrscht, sollte die Angebote nutzen. Wir von Tourisdata bieten Ihnen zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser an der Piste.

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